Allgemeine Erscheinung: ein kleiner kräftiger Hund, er ist niederläufig und lebhaft, sehr verspielt und kinderlieb
Kopf: mittelgroß, flach bis sehr wenig gewölbt.
Augen: ziemlich groß, mandelförmig, dunkelbraun oder helbraun bis grün bei chocolate-farbenen Hund
Ohren: relativ hoch angesetzt
Fang: nie spitz oder stumpf
Nase: schwarz oder braun pigmentiert bei chocolate-farbenen Hunden
Gebiss: vollständiges Scherengebiss
Hals: von mittlerer Längen
Rumpf: etwas länger als hoch, klein, kräftig, niederläufig
Schulterhöhe: Rüden und Hündinnen: 23 - 27 cm; Toleranz : 21 - 29 cm
Gewicht: ca 3 - 7 kg
Pfoten: leicht länglich in ihrer Form
Rute: hoch getragen, vorzugweise über den Rücken gerollt, die Befederung ist lang und seidig
Fell: sein Haar ist lang, üppig, weich und vorzugsweise gewellt
Farbe: selten vollständig reinweiß. Falbfarben in verschiedenen Tönungen, von havannafarben (tabakfarben, rot-braun), schwarz gefleckt, zulässige Flecken (weiß, hellfalbfarben bis havannafarben) mit schwarzen Flecken. Die seltene Chocolate-Farbe des Havanesers ist erst seit wenigen Jahren anerkannt und variiert von dunkelbraun bis hellbraun, mit oder ohne rot und grau Anteil und mit oder ohne andersfarbigen Abzeichen oder Grundfarbe.#
Herkunft/Ursprung
Kuba
Fellbeschaffenheit
Deckhaar weich und lang (12-18 cm), glatt oder gewellt, lockige Strähnen möglich, Unterhaar schwach entwickelt oder fehlend
Lebenserwartung
13 – 15 Jahre
Charakter/Wesen
verspielt, intelligent, sanft, anhänglich, aufgeweckt, fröhlich, närrisch
Krankheitsgefährdung
Patellaluxation, Katarakt, Hämophilie A,
FCI
FCI Nr:250, Gruppe 9, Sektion 1: Bichons und verwandte Rassen
Aktivitätsbedarf
Mitlerer bis Höherer
Fellpflege
Zeit intenisv
Stadteignung
Sehr Geeeignet
Extrem verspielt
Intelligent und sehr lernfähig
Freundliches und fröhliches Naturell
Anpassungsfähig
Leicht erziehbar
Liebt Aufmerksamkeit
Aufgeschlossen gegenüber Fremden
Kinderfreundlich und familientauglich
Der Havaneser ist ein kleiner, aber durchaus kräftiger Hund. Markenzeichen ist sein 12-18 cm langes und üppiges Fell, das bevorzugt gewellt sein sollte. Unerwünscht sind hingegen das Kürzen der Haare mittels Schere oder das Trimmen des Hundes.
Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Farben und Schattierungen. Reinweiß ist jedoch selten. Er trägt die befederte Rute über den Rücken gerollt oder als Krummstab. Sein Nasenschwamm ist entweder braun oder schwarz. Das Gangwerk des niederläufigen Havanesers ist elastisch und leichtfüßig und passt zu seinem fröhlichen Wesen.
Die Lebenserwartung des Havanesers liegt bei 13 – 15 Jahren. Wie alt der Hund tatsächlich wird, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von seiner genetischen Veranlagung und ob beispielsweise Erbkrankheiten in ihm Schlummern. Denn auch wenn die Havaneserrasse sehr robust ist und wenig mit genetischen Krankheiten zu kämpfen hat, gibt es einige rassetypische Erkrankungen, an denen er leiden könnte.
Selbstverständlich gibt es aber noch eine ganze Reihe anderer Krankheiten, welche die Lebenserwartung des kleinen Wirbelwindes verkürzen könnten.
Auch Haltungsbedingungen spielen eine wichtige Rolle, wie etwa die Qualität des Futters, das gebotene Bewegungspensum, medizinische Versorgung oder Familienanschluss. Ein artgerechtes und langes Hundeleben kann vom Besitzer also durchaus beeinflusst werden und zu einer schönen Lebensspanne des Havanesers beitragen.
So ein kleiner Wirbelwind wie der Havaneser hat Glück. Immerhin schneiden kleine Rasse hinsichtlich ihrer Lebenserwartung meist deutlich besser ab, als sehr große oder schwere Rassen. Eine Lebensspanne um die 15 Jahre ist bei kleinen und mittelgroßen Hunden tatsächlich oft keine Seltenheit.
Je größer der Vierbeiner allerdings ist, umso drastischer sinkt die erwartete Lebensdauer. Dabei sollte die Widerristhöhe immer in Relation zum Gewicht gesehen werden. Große, aber schlanke und sportliche Rassen leben nämlich oftmals länger, als gleich große jedoch sehr massige Hunde. Ein Jahrzehnt schaffen aber die allermeisten Kandidaten, wenngleich es einige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Deutsche Dogge gibt. Auch andere Hunderassen bleiben deutlich unter der Zehnjahresmarke. Leider gilt dies manchmal für sehr überzüchtete Rassen oder solche, die häufig von Erbkrankheiten heimgesucht werden. Auch die Wahl des Züchters spielt sicherlich eine Rolle dabei, wie gesund der Hund ist und wie alt er einmal wird.
Forscher sehen allerdings ebenfalls einen Zusammenhang zwischen der spät einsetzenden Geschlechtsreife einiger großer Rassen, dem schnellen Wachstum in den ersten Lebensmonaten und der geringeren Lebenserwartung. Der Havaneser hat seine Endgröße relativ schnell erreicht, während anderen Rassen förmlich beim Wachsen zugesehen werden kann. Letzteres sorgt für einen schnelleren Verschleiß und begünstigt Schmerzen sowie Probleme mit dem Bewegungsapparat.
Falsche, einseitige und ungesunde Ernährung machen nicht nur uns Menschen krank, sondern auch den Hund. Umso wichtiger, ihn ausgewogen zu ernähren und ihn mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien, Fetten und Proteinen zu versorgen, die er braucht. Nur so kann er sich gesund entwickeln, bleibt fit, erhält ein gutes Immunsystem und bekommt starke Muskeln und Knochen.
Übergewicht sollte dabei immer vermieden werden, da es dadurch sehr zur Belastung des gesamten Bewegungsapparates kommt und sogar Organe in Mitleidenschaft gezogen werden können. Ein paar Leckerlis zum Training oder zwischendurch sind natürlich erlaubt. Aber alles in Maßen.
Verlasse Dich bei der Wahl des richtigen Futters übrigens nicht allein auf den Preis oder die Marke. Besser, Du studierst die Liste der Inhaltsstoffe. Je verständlicher und kürzer diese ist, umso besser ist meist das Futter. Ein hoher Fleischanteil ist immer zu bevorzugen. Füllstoffe sollten hingegen kaum verarbeitet worden sein (z.B. Getreide).
Die Ansprüche des Havanesers an sein Futter ändern sich übrigens im Laufe seines Lebens. Als Welpe benötigt er eine andere Nährstoffzusammensetzung, als in seinen besten Jahren oder als Senior. Im Alter dürfen die Mahlzeiten beispielsweise ruhig etwas kleiner ausfallen oder Du greifst auf eine kalorienreduzierte Variante zurück. Mehr Ballaststoffe sind hingegen wünschenswert, um die träge Verdauung ein wenig in Schwung zu bringen. Immerhin bewegt sich der Havaneser nicht mehr so viel wie früher und schläft nun vermehrt.
Bewegung und Auslauf halten den Havaneser fit und gesund. Sorge darum auf jeden Fall für schöne und ausgedehnte Spaziergänge. Wer es gerne sportlich mag und Herausforderungen liebt, kann sich mit seinem Havaneser ruhig an einer Hundesportart versuchen. Der Vorteil hier: Neben körperlicher Ertüchtigung wird der Vierbeiner bei solchen Aktivitäten auch geistig gefordert. Intelligenzspielzeug, kleine Kunststücke oder neue Kommandos trainieren fordern ebenfalls den Grips des Havanesers heraus. Geistige Beschäftigung sollte nicht unterschätzt werde und ist enorm wichtig. Sie trägt viel zum Wohlbefinden und zur mentalen Beweglichkeit des Hundes bei.
Natürlich sollte Sicherheit nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch unterwegs ganz groß geschrieben werden. Leine den Havaneser darum immer an. Ganz besonders, wenn er nicht absolut zuverlässig abrufbar ist oder Ihr an vielbefahrenen Straßen(z.B. in der Stadt) unterwegs seid. Auch bei Begegnungen mit anderen Hunden kann eine gewisse Portion Vorsicht nicht schaden.
Fährt der Havaneser im Auto mit, und sei es nur für den kurzen Trip zum Tierarzt, sollte der Hund trotzdem immer ausreichend gesichert werden. Dies ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Dabei sollte nicht nur gewährleistet werden, dass der Havi im Falle eines Unfalls andere Insassen nicht gefährden kann, sondern er sollte einen Crash natürlich auch selbst möglichst unbeschadet überstehen.
Darum gehört der Havaneser am besten in eine Transportbox, die quer zur Fahrtrichtung aufgestellt wird. Alternativ kann der Hund auch mit einem Sicherheitsgeschirr angeschnallt werden oder Du verwendest spezielle Autositze, die extra für Vierbeiner konzipiert worden sind.
Quellen: Von https://www.havaneserseite.de